Grundsatz der Erforderlichkeit bei der Betreuerbestellung?

Die Betreuung stellt eine wichtige Hilfe für die Betroffenen dar. Sie kann von ihnen aber auch als Eingriff empfunden werden, zumal wenn sie mit der Bestellung nicht einverstanden sind. Gegen den Willen des Betroffenen, sofern er diesen frei bilden kann, darf ein Betreuer nicht bestellt werden (§ 1896 Abs. 1a BGB). Für alle Bereiche des Betreuungsrechts gilt außerdem der Grundsatz der Erforderlichkeit.

 

Dieser bezieht sich

 

  • auf das "Ob" einer Betreuerbestellung,
  • auf den Umfang des Aufgabenkreises des Betreuers,
  • auf die Auswirkungen der gerichtlichen Maßnahme,
  • auf die Dauer der Betreuerbestellung.